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Manchmal kommen Paare in ihrer Beziehung an einen Punkt, an dem Sie ohne Streit nicht mehr miteinander reden können…

Beziehungskiller Sturheit - Paarberatung Neumayr München

Kaum ergibt sich ein Thema, beißt er sich einer der beiden Partner fest und hat sofort eine vorgefasste Auffassung parat. Irgendwann scheint es als würden Gespräche keinerlei Sinn mehr ergeben, zumindest der subjektiv empfundene „Verlierer“ im Gespräch resigniert. Doch mit der Sturheit des Partners souverän umzugehen, lässt sich lernen – bevor die Besserwisserei zum Beziehungskiller wird.

Die Liebe zwischen zwei Menschen

lebt von den schönen Augenblicken.

Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten,

die beide gemeinsam bewältigen.

In der Regel wünschen sich gerade Frauen einen lebendigen Austausch, der die Beziehung bereichert und eine emotionale Verbundenheit herstellt. Doch wenn der Partner immer alles besser zu wissen scheint, fällt es zunehmend schwerer, gelassen zu bleiben. Im Alltag entscheidet man sich deshalb meist dafür, dem Sturkopf um den lieben Frieden willen nachzugeben. Manche halten jedoch auch beharrlich dagegen, bis es zum Streit kommt.

Bedauerlicherweise führen beide Strategien jedoch auf Dauer eher zu einer ernsthaften Beziehungskrise als zu einer zufriedenstellenden Lösung. Doch welche Wege führen wirklich aus der Rechthaberei-Falle?

Sturheit als Beziehungskiller

Es liegt auf der Hand, dass Rechthaberei die Partnerschaft in vielen Bereichen belastet. Ebenso schädigt Sturheit logischerweise alle Aspekte des partnerschaftlichen und familiären Miteinanders. Sturheit führt zu einer sich wiederholenden negativen Kommunikationsspirale. Es ist somit also nicht verwunderlich, dass Sturheit, Rechthaberei und Nörgelei zu den „Top-Ten der Beziehungskiller” zählen.

Jedoch wird sich ein beharrlicher Rechthaber nicht einfach so von heute auf morgen ändern.

Allerdings lässt sich mit den richtigen Strategien und ausreichend Liebe und Verständnis für die wahren Ursachen dieses Verhaltens das Miteinander um ein Vielfaches wohltuender gestalten.

Da Sturheit und Besserwisserei nicht grundsätzlich böse und verletzend gemeint sind, ist es wichtig, immer wieder positive Impulse zu setzen. Auch Wertschätzung, Empathie und Dankbarkeit im Umgang mit einem sturen Partner sind sicher wirksam. Zudem sollte der Partner versuchen herauszufinden, warum es dem Gegenüber wirklich wichtig ist, Recht zu haben und zu behalten. Liegt es in der Sache oder betrifft das Verhalten die Beziehungsebene – d.h. fühlt sich der sture Partner vielleicht per se nicht wahrgenommen oder gehört?

Auch derjenige, der gerne Recht hat bzw behält könnte sein Verhalten hinterfragen. Ist es denn wirklich so wichtig immer Recht zu haben oder ist ein liebevolles, friedliches Miteinander nicht eigentlich das wonach man sich wirklich tief innen sehnt?

Auch müssen Paare nicht immer jeden Fall bis zum bitteren Ende ausdiskutieren. Manchmal genügt es auch den Standpunkt des Partners zu kennen und zu akzeptieren statt teilweise belanglose Themen bis zum bitteren Ende auszufechten.

Paarberatung Neumayr in München - Beziehungskiller Streit in der Partnerschaft

Gerade Rechthaberei ist eine Thematik, die an Bedeutung und Belastung zunimmt, wenn Sie zu oft und zu lange darüber diskutiert. Wir kennen das ja alle- je mehr man sich in eine Ecke gedrängt fühlt desto mehr versucht man sich zu verteidigen und den eigenen Standpunk zu behaupten und verliert immer mehr an Souveränität. Gerade in solchen Situationen sollte Sie lieber die Diskussionen unterbrechen und für beide die Möglichkeit schaffen, zur Ruhe zu kommen und die innere Gelassenheit wiederzufinden, um später wieder konstruktiv miteinander reden zu können. Denn auch Besserwisser können und werden dann in sich gehen und so unweigerlich wieder umgänglicher.

Ebenso ist es hilfreich darauf achten, dass im Zusammenleben jeder seine individuellen Kompetenz- und Aufgabenbereiche übernimmt, so lässt sich das Miteinander schnell erheblich verbessern und der Partner kommt weniger in Versuchung, sich einzumischen.

Vermeiden Sie provozierende Sprüche…

Für den Fall, dass es in Streitgespräche wieder einmal heiß her, sollte jeder der beiden Partner sich selbst darauf besinnen, notfalls auch wirklich disziplinieren, den Umgang fair, respektvoll und wertschätzend zu gestalten.

Auch Humor ist ein sehr wirkungsvolles Mittel. Denn gemeinsames Lachen schafft eine wohlwollende Atmosphäre und trägt im Miteinander zu mehr Entspannung bei.

Doch was steckt wirklich dahinter, wenn der der Partner mal wieder zu beharrlich auf seinen Standpunkten beharrt? Menschen, die nach außen hin den Schein erwecken wollen, allwissend und den anderen überlegen zu sein, haben häufig ein nicht besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein und leiden schnell mal unter Kontrollverlust. Die wirkliche Intention des Betroffenen kann es sein, Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erhalten.

Mit Kritik können nicht besonders selbstbewusste Menschen in der Regel daher eher schlecht umgehen. Partner, die ihr Gegenüber lieben, können in Kenntnis dieser Ursachen kennen mit dem Verhalten ihres Partners sicher verständnisvoller umgehen.

Bleibt jedoch einer der Partner oder gar beide weiterhin die Frau stur, könnte es mit der gegenseitigen Toleranz durchaus schwierig werden.

In diesem Fall sollten Sie ihren Partner zu einer Paartherapie bewegen. Mit der fachkundigen Distanz des Therapeuten lassen sich immer wiederkehrende Verhaltensmuster durchschauen und gegensteuern. Dies kann eine Partnerschaft, die wegen verhärteter Standpunkte auf der Kippe steht, lebenswerter machen oder gar retten.

Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen haben, ein Informations- oder Vorgespräch vereinbaren oder sich direkt anmelden möchten. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

© Paarberatung – Neumayr – München    Beziehungskiller, wenn Rechthaberei und Sturheit die Beziehung belasten…